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    Versicherungsfunk Update 28.02.2024

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Munich Re plant Dividenden-Sprung und Aktienrückkauf

    Der Vorstand der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft plant, der Hauptversammlung eine Dividende für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 15,00 Euro je Aktie vorzuschlagen. Dies entspräche einem Anstieg um 29,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Aufsichtsrat wird seine Entscheidung zur Dividendenplanung des Vorstands treffen, sobald die endgültigen Geschäftszahlen für das Jahr 2023 vorliegen. Die Dividendenzahlung steht unter dem Vorbehalt der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung.

    Viele Makler setzen auf mehr als einen Pool

    Ein Maklerpool allein scheint vielen Maklern noch immer nicht auszureichen. Demnach sind 35,5 Prozent der freien Vermittler an zwei Pools oder Verbünde angeschlossen, 17,5 Prozent verfügen über drei und 10,2 Prozent sogar über vier oder mehr Anbindungen. Trotzdem bemerkenswert ist, dass jeder Dritte (31,8 Prozent) bereits über nur eine einzige Anbindung verfügt. Im Durchschnitt werden derzeit 2,0 Pools oder Verbünde genutzt. Dies ist ein Resultat des 16. AfW-Vermittlerbarometers.

    Hochwasser: Mehr als 300.000 Adressen in Deutschland sind bedroht

    Hunderttausende Gebäude in Deutschland stehen in ausgewiesenen Hochwassergebieten. Das ist das Ergebnis einer neuen Auswertung im Auftrag des GDV. Demnach liegen rund 323.000 Adressen in einem vorläufig gesicherten oder amtlich festgesetzten Überschwemmungsgebiet bzw. in sogenannten Hochwassergefahrenflächen. Diese Gebäude sind Wohnhäuser, gewerbliche Bauten, landwirtschaftliche oder öffentliche Gebäude.

    Alteos überarbeitet E-Bike & Fahrrad-Versicherung

    Alteos hat den Versicherungsschutz der E-Bike- und Fahrrad-Versicherung erweitert. So sollen im Premiumschutz beispielsweise Sturzschäden an Helmen oder Schutzkleidung sowie die Mietkosten für ein Ersatzrad bei Diebstahl oder Totalschaden versichert sein. Überdies seien die Angebote für Neukunden nun täglich kündbar.

    Warum Unternehmen auf KI-gestützte Cybersicherheit setzen

    Phishing und Social-Engineering-Angriffe (41 Prozent), interne Bedrohungen durch unbeabsichtigte oder böswillige Handlungen von Mitarbeitern (32 Prozent) sowie Ransomware-Angriffe (29 Prozent) sind Hauptgründe, warum sich Unternehmen für eine Investition in KI-gestützte Cybersicherheit entschieden haben. Um Risiken, die durch Phishing oder unbeabsichtigtes Handeln von Mitarbeitern entstehen, entgegenzuwirken, haben KI-Investitionen in den Bereichen Cloud-Sicherheit (56 Prozent), E-Mail-Sicherheit (55 Prozent) und Netzwerksicherheit (47 Prozent) Priorität. Das geht aus einer Umfrage der Software-Bewertungsplattform Capterra hervor.

    MetallRente wächst

    Das Versorgungswerk MetallRente ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Zum Jahresende gehörten insgesamt rund 1,08 Millionen Verträge zur kapitalgedeckten Altersvorsorge und zur Arbeitskraftabsicherung zum Bestand. Das entspricht einem Gesamtzuwachs von rund 2,8 Prozent. Der Bestand an MetallRente-Verträgen zur betrieblichen Altersvorsorge hat 2023 um 4,2 Prozent zugelegt. Im Jahr 2023 verzeichnete MetallRente 62.616 Neuverträge zur betrieblichen und privaten Altersversorgung. Die Neubeiträge beliefen sich auf 76,42 Millionen Euro. Damit sind sie im Vergleich zum Vorjahr erneut gewachsen (um 1,6 Prozent).

    Versicherungsfunk Update 27.02.2024

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    R+V Gruppe lässt Beitragseinnahmen wachsen

    Die Beitragseinnahmen der R+V Gruppe kletterten 2023 um 1,5 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro. Im deutschen Erstversicherungsgeschäft bewegte sich der Versicherer der genossenschaftlichen Finanzgruppe mit 15,6 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau. Die Aktive Rückversicherung verzeichnete einen Umsatzanstieg von 5,6 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro und befindet sich damit nach einer Konsolidierung des Portfolios auf ertragsorientiertem Wachstumspfad.

    VBL bekommt neuen Verwaltungsratsvorsitz

    Gabriele Gröschl-Bahr verabschiedete sich nach dem 16. Januar 2024 aus dem Verwaltungsrat des Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) in die Rente. Als Mitglied des Verwaltungsrats hatte sie seit März 2017 auch das Amt des alternierenden Vorsitzes inne. Ihr Nachfolger in beiden Ämtern ist Detlef Raabe. Mit Wirkung zum 19. Januar 2024 wurde der Diplom-Verwaltungswirt und Diplom-Jurist erneut in den Verwaltungsrat berufen. Nun haben die Verwaltungsratsmitglieder aus dem Kreis der Versicherten Raabe zudem zum alternierenden Vorsitzenden gewählt.

    Arag überarbeitet Unfall- und funktionale Invaliditätsversicherung

    Erstmalig verzichtet die neue Generation des Unfall-Schutzes der Arag im Basis-Tarif auf Gesundheitsfragen bis zum 67. Lebensjahr – innerhalb bestimmter Summengrenzen bei der Invalidität und Rente. Darüber hinaus werden im Alter innerhalb der Unfallversicherung keine Summenkürzungen mehr vorgenommen. Ab sofort ist in allen Tarifen mit den Progressionsmodellen 225, 350 oder 500 Prozent eine Plus-Progression inbegriffen. Durch sie erhält der Kunde bereits ab einem Invaliditätsgrad von 75 Prozent immer 100 Prozent seiner Invaliditätsleistung.

    DEGAV gegründet

    Die Deutsche Gesellschaft für alternative Vergütungskonzepte mbH teilt ihre Gründung mit. Die in Berlin ansässige DEGAV ist darauf spezialisiert, Versicherungsvermittlerinnen und -vermittlern den Weg zu alternativen Vergütungskonzepten zu ebnen. An der Spitze des Unternehmens stehen Geschäftsführerin Handan Isik und Geschäftsführer Dirk Erfurth. Mitgründer und aktive Unterstützer sind Rechtsanwalt Norman Wirth und der Vertriebscoach Jörg Laubrinus.

    Geschäftsführerwechsel bei PremiumCircle

    Marc Pirmin Gorr ist mit sofortiger Wirkung zum Geschäftsführer der PremiumCircle Deutschland GmbH bestellt worden. Der 27-Jährige wird damit gemeinsam mit seinem Vater Claus-Dieter Gorr, Geschäftsführender Gesellschafter, den Generationenwechsel sowie den Ausbau des Dienstleistungsspektrum verantworten. Hendrik Scherer wurde zeitgleich als Geschäftsführer abberufen. Er wird sich im Schwerpunkt künftig auf die Geschäftsführung und den damit verbunden Auf- und Ausbau der GVM Versicherungsmakler GmbH konzentrieren.

    Neodigital: Geschäftsführer geht

    Neodigital Geschäftsführungsmitglied Alexander Fechner steigt nach dreieinhalb Jahren bei dem Neoversicherer aus. Das berichtet procontra unter Berufung auf ein Schreiben an Vertriebspartner.

    Versicherungsfunk Update 26.02.2024

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Allianz mit Rekordergebnis

    Die Allianz hat das gesamte Geschäftsvolumen im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent auf 161,7 Milliarden Euro steigern können. Das operative Ergebnis stieg um 6,7 Prozent auf 14,7 Milliarden Euro. Der bereinigte Jahresüberschuss der Anteilseigner erhöhte sich auf 9,1 Milliarden Euro. Der auf die Anteilseigner entfallende Jahresüberschuss stieg auf 8,5 Milliarden Euro, was ein Anstieg um 33 Prozent ist.

    Verdi mit neuer Verhandlungsführerin für die Assekuranz

    Bei der Vereinte Dienstleistungs-Gewerkschaft (Verdi) hat zum 1. November 2023 Katharina Wesenick die Leitung der Bundesfachgruppe Versicherungen übernommen. Die gelernte Fremdsprachen-Korrespondentin war zuletzt für die Bereiche Transport und Luftfahrt verantwortlich. Als Verhandlungsführerin für die Versicherungswirtschaft löst sie Martina Grundler ab, die diese Rolle seit 2014 inne hatte. Das berichtet der AGV – Arbeitgeberverband der Versicherungs-Unternehmen in Deutschland e.V..

    Allianz startet Rückkaufprogramm und setzt auf höhere Dividenden

    Die Allianz SE hat ein neues Rückkaufprogramm für eigene Aktien beschlossen. Dessen Volumen beträgt bis zu eine Milliarde Euro. Der Rückkauf soll zwischen Anfang März 2024 bis zum 31. Dezember 2024 durchgeführt werden. Die Allianz SE wird die gekauften Aktien einziehen. Überdies werde der Konzern seine Dividendenpolitik ändern. Die regelmäßige Ausschüttung soll von 50 Prozent auf 60 Prozent des (auf Anteilseigner entfallenden) Jahresüberschusses erhöht werden. Für das Geschäftsjahr 2023 werde eine gegenüber dem Vorjahr von 11,40 Euro auf 13,80 Euro pro gewinnberechtigte Aktie erhöhte Dividende vorgeschlagen.

    SV Sparkassenversicherung löst Pensionskasse auf

    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht (Bafin) hat der Pensionskasse der SV SparkassenVersicherung Lebensversicherung Aktiengesellschaft Versicherungsverein a.G. die Erlaubnis entzogen. Der Widerruf erfolgte aufgrund Verzichts auf die Erlaubnis seitens des Unternehmens. Zuletzt habe das Unternehmen nur noch „einige 100 Verträge“ im Bestand gehabt. Daher sie die Verwaltung zu aufwendig gewesen. Die Verträge würden auf die SV Sparkassenversicherung Lebensversicherung AG übertragen. Das berichtet das Fachportal „Versicherungsjournal„.

    Vermittlungsausschuss stoppt Änderungspläne für Kfz-Versicherungspflicht

    Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat eine geplante Versicherungspflicht für langsam fahrende Fahrzeuge wie Gabelstapler, Landmaschinen, Aufsitzrasenmäher, Schneeräumer und andere selbstfahrende Arbeitsmaschinen abgewendet. Das berichtet der Vermittlungsausschuss auf seiner Webseite. Die vorgesehene Versicherungspflicht für bestimmte selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Stapler soll nunmehr entfallen.

    QBE setzt auf Wachstum in Deutschland

    Der australische Industrieversicherer QBE konnte seinen Gewinn im Kalenderjahr 2023 von 587 Millionen US-Dollar auf 1,36 Milliarden US-Dollar steigern. Ein Katalysator innerhalb des Konzerns war die Sparte QBE International, zu der auch der deutsche und europäische Markt zählt. Der Geschäftsbereich konnte seine Einnahmen aus gezeichneten Bruttoprämien sogar um rund 17 Prozent auf 8,8 Milliarden US-Dollar steigern. „Wir sind natürlich sehr zufrieden mit den Konzernzahlen und wollen den Rückenwind auch in Deutschland nutzen.“, sagte Andrea Brock, General Managerin von QBE-Deutschland.

    Versicherungsfunk Update 23.02.2024

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Vermittlerverband fordert von Bundestag klares Signal

    Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW hat eine Stellungnahme an die Mitglieder des Finanzausschusses des Bundestages gerichtet. Darin wird unter anderem die Überbetonung von Honorarberatung und ein Provisionsverbot, das EU-rechtswidrig ist und sich für Versicherungsmakler als partielles Berufsverbot darstellt, die fehlerhafte Ausgestaltung eines Best-Interest-Tests sowie unrealistische Zeitpläne thematisiert. „Wir erwarten uns ein klares Signal des Bundestages in Richtung Bundesregierung zur Unterstützung bei diesem Thema für die Branche und besonders auch für die Kunden. Zustimmung zu einem erwiesen rechtswidrigen Vorschlag der EU-Kommission, basierend auf ideologischen Fantasien und nicht auf überzeugender Empirik, darf es durch Deutschland nicht geben“, so der Geschäftsführende Vorstand des AfW, Norman Wirth.

    LKH bekommt neuen Gesamtvertriebsleiter

    Oliver Contala (34) hat zum 1. Januar 2024 die Leitung des Gesamtvertriebes der Landeskrankenhilfe (LKH) übernommen. Der studierte Betriebswirt war zuletzt Direktor bei der R+V Versicherung.

    Positive Aktienkultur verbreitert sich

    Das Vertrauen der Bevölkerung in Aktienanlagen nimmt zu. Das geht aus dem Deutschen Geldanlage-Index des DIVA hervor. Demnach habe sich die Stimmung in der Bevölkerung zu aktienbasierten Geldanlagen auf gutem Niveau weiter stabilisiert. So liegt der Indexwert in der Winterbefragung mit 30,3 Punkten weit im positiven Bereich und sogar noch ein wenig über dem der vergangenen Befragungen im Sommer 2023 (29,5 Punkte) und im letzten Winter (28,9 Punkte). Während Jüngere weit überdurchschnittliche Indexwerte ausweisen, also Aktien positiver sehen, liegen sie spiegelbildlich bei den Älteren darunter.

    Finanzieller Engpass betrifft immer mehr Haushalte

    55 Prozent der Deutschen klagen, dass sie über weniger Einkommen verfügen. Immerhin jeder Zweite musste in den vergangenen sechs Monaten auf seine Ersparnisse zurückgreifen. In jedem fünften Haushalt sind die Rücklagen gänzlich aufgebraucht. Laut einer Umfrage der Schufa hat jeder Dritte zuletzt die Zahlung von Rechnungen bis zur Zahlungsfrist oder darüber hinaus hinausgezögert. Außerdem gaben drei Viertel der Befragten an, dass sie derzeit beim Konsum ganz bewusst weniger Geld ausgeben. 20 Prozent haben sich bereits Geld bei Verwandten oder Freunden leihen müssen, zudem nahmen ebenso viele staatliche Hilfe in Anspruch.

    Die beliebtesten Anlageklassen der Deutschen

    Welche Anlageklassen bei Verbrauchern besonders beliebt sind, wurde im Rahmen des Deutschen Geldanlage-Index des DIVA gefragt. Zinsabhängige Geldanalgen liegen dabei auf Platz 1. 31 Prozent der Befragten finden sie aktuell am attraktivsten. Auf Platz 2 sind Aktien und Aktienfonds mit 28,5 Prozent, Immobilien liegen mit 20,1 Prozent auf Platz 3 und Gold sowie Edelmetalle sind mit 18,7 Prozent Schlusslicht. Vor einem halben Jahr war die Reihenfolge noch ganz anders: Aktien lagen auf Platz 1 (31,1 Prozent), zinsabhängige Anlagen auf Platz 2 (25,7 Prozent), Gold auf Platz 3 (22,9 Prozent) und Immobilien auf Platz 4 (20,3 Prozent).

    Rechtsschutzversicherungen mit guter Entwicklung

    Im Rating von Franke und Bornberg wurden die Private Rechtsschutzversicherung untersucht. Das Ergebnis zeigt eine große Auswahl an Tarifen mit der Note „sehr gut“ (FFF), allerdings schaffen nur sieben Prozent der Tarife die Bestnote FFF+ „hervorragend“. Acht von 122 Familien-Tarifen (6,6 Prozent) erhalten 2024 die Bestnote FFF+ („hervorragend“). Die Noten F („mangelhaft“) oder F- („ungenügend“) werden jeweils nur einmal vergeben. Beim Single-Rating können neun Tarife die Bestnote FFF+ erreichen. Die Noten F („mangelhaft“) oder F- („ungenügend“) werden fünf beziehungsweise nur einmal vergeben.

    Versicherungsfunk Update 22.02.2024

    Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:

    Versicherungsmakler erhöhen durchschnittlichen Gewinn

    Immer mehr Vermittlerbüros erzielen Gewinne über 300.000 Euro pro Jahr und erhöhen somit den durchschnittliche Gewinn auf 79.000 Euro. Es bleibt aber dabei, dass 50 Prozent der Vermittler nur einen Gewinn von 50.000 Euro und darunter haben. Im Durchschnitt gaben freie Vermittler im November 2023 an, einen Umsatz in Höhe von 243.000 Euro und einen Gewinn von rund 79.000 Euro zu erzielen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der durchschnittliche Umsatz damit um 40.000 Euro (+ 20 Prozent) und der durchschnittliche Gewinn um 4.000 Euro (+ 5,3 Prozent). Dies ist ein Ergebnis des 16. AfW-Vermittlerbarometers.

    wefox installiert Chief Risk Officer

    Das Insurtech wefox ernennt Dominik Ulrich zum Chief Risk Officer (CRO). Der 43-Jährige übernimmt ab sofort die Verantwortung über die Risikosteuerung des wefox Versicherungsträgers sowie die Risikomanagementstrategien aller europäischen Entitäten der wefox Holding AG. Als Mitglied des erweiterten Executive Committee berichtet er an wefox Group CEO Julian Teicke. Zuvor war Dominik Ulrich Leiter der internen Revision bei wefox sowie in Führungspositionen der Zurich Insurance Group tätig. Die Position des Group CRO wurde im Zuge seiner Beförderung neu geschaffen.

    Versicherer verzeichnen Knick im Baukreditgeschäft

    Die Zinswende hat zu einem deutlichen Rückgang im Immobilienfinanzierungsgeschäft der Lebensversicherer geführt. Die von ihnen ausgezahlten Kredite betrugen 2023 rund 7,8 Milliarden Euro und damit knapp zwölf Prozent weniger als ein Jahr zuvor (8,8 Milliarden Euro), wie neue Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigen. Noch deutlicher zeigt sich dies in der Entwicklung der Darlehenszusagen. Das Volumen der von den Versicherern bewilligten, aber noch nicht ausgezahlten Kredite ging von neun Milliarden Euro im Jahr 2022 auf fünf Milliarden Euro zurück – ein Minus von 44 Prozent.

    BVK wirbt für Unterstützung der Vermittlerinteressen gegenüber der EU

    Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) nahm am 21. Februar an der öffentlichen Anhörung des Bundestags „Kapitalmarkt für Kleinanleger attraktiver machen“ als einer von zehn Sachverständigen auf Einladung der FDP teil. Im Rahmen dessen sprach sich der Verband für eine Klarstellung im Artikel 30 Absatz 5 der RIS aus, um „unnötige Diskussionen in diesem Bereich zu vermeiden, drohende Provisionsverbote für Makler zu verhindern und damit letztlich den Zugang zum Finanzmarkt für EU-Bürger nicht einzuschränken“, so der BVK-Sachverständige Dr. Eichele. Außerdem sei „der Zeitplan unrealistisch und nicht umsetzbar“.

    Covomo verbaut Nammert-Bootsversicherungen

    Das Frankfurter Unternehmen Covomo Versicherungsvergleich GmbH und der Spezialmakler Nammert aus Königs Wusterhausen kooperieren im Vertrieb von Versicherungsprodukten rund ums Boot. Im Rahmen dessen werden die Produkte des Assekuradeurs aus den Bereichen der Bootshaftplicht, -kasko, -rechtsschutz und -unfallversicherung in das Vergleichsportal aufgenommen. Somit erhalten alle an Covomo angeschlossenen Vertriebspartner, wie Versicherungsmakler und Maklerpools, Zugriff auf die Tarifrechner.

    Herzenssache setzt auf Emil-Software

    Der Oldtimer-Spezialist Herzenssache und der Softwarehersteller Emil gehen eine langfristige Partnerschaft ein. Im Rahmen dessen werde der Assekuradeur künftig die SaaS-basierte Versicherungsplattform von Emil nutzen. Dadurch werde das gesamte Kfz-Versicherungsportfolio künftig in der Cloud verwaltet.